đ Alltagsbeobachtungen
Manche Dinge fallen mir erst im Vorbeigehen auf. Kleine Momente, leise Gedanken, ĂŒberraschende Begegnungen. Nichts GroĂes, nichts Perfektes â aber echt. Hier sammle ich genau das: Alltagsbeobachtungen zwischen Kopf und Herz. Unsortiert, manchmal schrĂ€g, manchmal nachdenklich. Einfach aufgeschrieben, bevor sie im Trubel verloren gehen.
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Avocado vorne, Bratwurst hinten
Avocado vorne, Bratwurst hinten Ich kenne da jemanden⊠Nach auĂen gibt er den Musterknaben. Avocado am Morgen, Avocado am Abend, dazwischen ein zuckerfreier Snack. Fettarm, low carb, laktosefrei â und auf gar keinen Fall irgendetwas, das Freude macht. Die Holde an seiner Seite passt auf wie ein Wachhund. Mit Argusaugen verfolgt sie jeden Bissen, korrigiert jedes Essverhalten und erklĂ€rt mit missionarischem Ernst, was gesund ist und was nicht. Ihr erklĂ€rtes Ziel: ihn von allem fernzuhalten, was angeblich dick macht. Dass er gar nicht die Veranlagung hat zuzunehmen, spielt dabei keine Rolle. Regeln sind Regeln â und Genuss ist Verdacht. Besonders köstlich wird es, wenn GĂ€ste kommen. Geburtstag zum Beispiel. Dann…
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Mission MatschgemĂŒse â und was sie mir einbrachte
Matschige KrĂ€uter, schrumpeliger Kohlrabi und Kaffee im KĂŒhlregal â klingt wie ein Albtraum? FĂŒr mich: 10âŻEuro wert. Willkommen bei Mission MatschgemĂŒse! đ€đ¶
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Lass uns doch mal ĂŒber die Macht der Musik reden âŠ
Musik verbindet, heiĂt es. Manchmal vertreibt sie auch. Wie Dire Straits und Maria Callas mir halfen, meine Ruhe zurĂŒckzuerobern.
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Warum Ketchup immer auf WeiĂ landet â Ein Aufruf an die höhere Gerechtigkeit
Drei Tage dunkel â nichts passiert. Einmal WeiĂ â Ketchup mitten auf die Brust. Willkommen bei den kleinen Gemeinheiten des Alltags.
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Wenn RĂŒcksicht leise wird – und LĂ€rm zur neuen NormalitĂ€t
Es ist kein Lachen mehr â nur noch LĂ€rm. Ein ehrlicher Text ĂŒber Kinder, RĂŒcksichtslosigkeit und das, was in manchen GĂ€rten lĂ€ngst fehlt: MitgefĂŒhl.
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Ich erinnere mich â und frage mich
Es gab einmal eine Zeit, da stand ich auf der StraĂe.Nicht, weil ich nichts zu tun hatte.Sondern weil ich etwas zu sagen hatte.Weil es mir nicht egal war, was entschieden wurde â ĂŒber unsere Köpfe hinweg, ĂŒber Leben hinweg.Weil ich verstanden hatte: Demokratie ist nichts, was man besitzt.Sie ist etwas, das man verteidigen muss â mit Verantwortung und SolidaritĂ€t. Ich habe nicht darauf gewartet, was mir zusteht.Ich habe gefragt: Was ist gerecht?Ich habe nicht ausgerechnet, was ich bekommen könnte.Ich habe geteilt. Geholfen. Gezweifelt. Gehandelt. Und heute?Heute sehe ich, wie vieles davon bröckelt.Wie aus Mitdenken ein Mitnehmen geworden ist.Wie aus SolidaritĂ€t Selbstbedienung wurde.Wie Menschen davon sprechen, dass ihnen etwas âzustehtâ, ohne…
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Zwischen Tubenfrust und Kaffeefreude â ein kleiner Exkurs in die Welt des Kundenservice
Es gibt Tage, da Ă€rgert man sich. Ăber eine Tube zum Beispiel.Genauer gesagt: Ăber eine Tube voller medizinischer Hautpflege, die sich weigert, ihren Inhalt preiszugeben. Ein Produkt, das durchaus seinen Preis hat und dennoch den Eindruck erweckt, man mĂŒsse es mit hydraulischer UnterstĂŒtzung entleeren. In solchen Momenten denkt man darĂŒber nach, wie wichtig ein guter Kundenservice ist. Also dachte ich: Schreib doch mal an den Kundenservice. Freundlich. Konstruktiv. Vielleicht haben sie ja einen Tipp. Vielleicht sogar eine Lösung, die mir weiterhilft, denn der Kundenservice sollte immer fĂŒr seine Kunden da sein. Was zurĂŒckkam, war… sagen wir mal: lehrreich. Ich erhielt eine ausfĂŒhrliche Belehrung ĂŒber EU-Richtlinien, FĂŒllmengen, gesetzliche Vorgaben und das…