
Vom Suchfeld zum Datenimperium – Warum Vielfalt in der KI-Entwicklung überlebenswichtig ist
Stell dir vor, die größte Suchmaschine der Welt würde die mächtigste KI der Welt kaufen.
Ein logischer Schritt – wirtschaftlich.
Ein gefährlicher Schritt – menschlich.
Google war einmal die Tür zu allem Wissen dieser Welt. Einfach, frei, offen.
Heute ist Google ein gigantisches Datennetz, das unsere Suchanfragen nicht mehr nur beantwortet, sondern uns lenkt, sortiert, verkauft und bewertet. Jeder Klick ein Datenpunkt. Jede Frage ein Konsumimpuls.
Was aus dem „Don’t be evil“-Versprechen wurde, sehen wir heute im Werbeimperium Alphabet.
Der Idealismus ist Vergangenheit.
Übrig bleibt ein kommerzielles Monstrum, das längst nicht mehr der Menschheit dient – sondern dem Markt.
Wenn diese Logik jetzt auch noch die KI-Entwicklung übernimmt, verlieren wir mehr als nur ein paar Konkurrenzprodukte.
Wir verlieren den Geist des offenen Lernens, der Vielfalt von Ansätzen, das Ringen um Ethik, Verantwortung und Menschlichkeit.
KI darf nicht Monopolware werden.
Sie muss Werkzeug bleiben.
Für uns alle.
Nicht für Werbekonzerne.

